In palliativen Situationen ist der Wunsch vieler Menschen in München eindeutig: die letzten Wochen oder Monate zuhause verbringen, im vertrauten Zimmer, mit vertrauten Menschen. Intensivpflege zuhause kann Teil dieser Begleitung sein – als pflegerische Haltung, nicht als medizinische Rettungsaktion.
Was pflegerische palliative Begleitung meint
Ruhige Grundpflege, aufmerksame Beobachtung, Lagerung, Mundpflege, Nähe. Der Ton ist leiser, das Tempo langsamer, die Zeit hat Vorrang vor der Aufgabe.
Was nicht Aufgabe des Pflegedienstes ist
Ärztliche Palliativmedizin, spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) oder Hospizversorgung sind eigenständige Leistungen und werden von HOLLER MEDIC nicht erbracht. Wir arbeiten aber eng mit den entsprechenden Diensten in München zusammen und helfen, die richtigen Ansprechpartner zu finden.
Was Angehörigen häufig hilft
- Sich erlauben, weniger zu „machen“ und mehr „da zu sein“.
- Kleine Rituale bewahren – gemeinsam Musik hören, vorlesen, Hand halten.
- Sich selbst Pausen erlauben, ohne schlechtes Gewissen.
- Fragen früh stellen, auch die schweren.
Medizinischer Hinweis
Diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei akuten Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnden Ärzte oder im Notfall an 112.
Vertiefende medizinische Erklärungen (Beatmungsformen, Krankheitsbilder wie ALS, Multiple Sklerose oder Wachkoma) veröffentlichen wir bewusst nicht hier, sondern auf unserer Münchner Fachseite ausserklinischeintensivpflegemuenchen.de.
